Am Samstagnachmittag war im Krückau-Stadion richtig was los: Bei sommerlichen 27 Grad und vor gut gefüllten Rängen mit rund über tausend Fans empfingen die Elmshorn Fighting Pirates die Leipzig Lions zum Kick-Off um 15 Uhr. Und auch abseits des Feldes lief alles rund – der Staff, die Helferinnen und Helfer und alle rund um das Spiel sorgten trotz der warmen Temperaturen für einen richtig starken Game-Day-Ablauf. Ganz herzlichen Dank dafür.
Die Partie begann mit dem Kickoff durch Edgar Agassian, der den Ball allerdings ins Aus setzte und den Leipzigern direkt eine gute Feldposition schenkte. Die Lions nahmen das dankend an und marschierten mit Quarterback Elliot Bodman übers Feld. Mit viel Laufspiel, einigen kurzen Pässen und viel Einsatz hielten sie den Drive am Leben und belohnten sich am Ende mit einem Field Goal von Dominik Banse.
Die Antwort der Pirates ließ nicht lange auf sich warten. Quarterback Quincy Casey suchte direkt tief Lukas Schäfer, wurde aber zunächst noch gebremst. Nach einer Strafe gegen Leipzig nutzte Elmshorn dann aber seine Chance eiskalt: Casey fand Nathaniel Thomas, der den Ball stark in die Endzone brachte. Die Two-Point-Conversion durch Benjamin Schühler saß ebenfalls – das Stadion war direkt da.
Und Elmshorn blieb dran: Der nächste Drive lief richtig rund. Casey verteilte den Ball sicher, hielt den Rhythmus hoch und vollendete den Angriff am Ende selbst mit einem Run in die Endzone. Auch der Extrapunkt durch Leon DiVito passte.
Kurz darauf legten die Pirates nach. Nach einem Fumble der Leipziger, den Bernard Diouf sichern konnte, war die Offense wieder in Top-Position. Casey blieb cool, fand Joel Schütz in der Endzone und die Pirates legten mit der Two-Point-Conversion nochmal nach. Elmshorn hatte früh richtig Fahrt aufgenommen.
Aber Leipzig blieb dran und kämpfte sich zurück ins Spiel. Bodman fand seinen Rhythmus, bewegte den Ball gut über das Feld und brachte die Lions schließlich mit einem Touchdown von Kevin Stelzer erstmals in die Endzone. Der Extrapunkt saß ebenfalls.
Im nächsten langen Drive der Gäste zeigte Leipzig weiter, dass sie sich nicht abschütteln lassen. Bodman mixte Passspiel und eigene Läufe clever und fand erneut Wege in die Endzone – diesmal allerdings ohne erfolgreichen Zusatzpunkt.
Elmshorn hatte aber direkt wieder eine Antwort parat. Casey führte seine Offense ruhig und konzentriert übers Feld, brachte die Plays durch und schloss den Drive selbst wieder mit einem Run in die Endzone ab. Das Krückau-Stadion blieb laut, die Energie war da.
Und die Pirates legten noch einen drauf: Wieder war es ein sauberer, langer Drive mit viel Passing Game, in dem Casey unter anderem Luca Pal-Chowdhury und Benjamin Mau fand. Am Ende war es Mau, der den Ball in die Endzone brachte – inklusive erfolgreicher Two-Point-Conversion.
Leipzig gab sich aber nie auf und kämpfte sich im Schlussviertel nochmal nach vorne. Bodman hielt den Drive am Leben und fand schließlich Nick Henschel zum Touchdown. Der letzte große Push der Lions kam nochmal, aber die Pirates-Defense hielt dagegen.
In der Schlussphase kontrollierten die Pirates dann die Uhr clever mit kurzen, sicheren Plays und brachten das Spiel souverän nach Hause mit einem Sieg 37:22.
Autor: GMG
Foto: manningeaux

